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11.08.20161. Mannschaft

Niederlage im CH-Cup

Der Spielbericht der bitteren Erfahrungen aus Appenzell nun auch noch zum Nachlesen für die Daheimgebliebenen, Schwarz auf Weiss. 
Gratulation an den UH Appenzell zum Sieg und das Gute für Lioness: Die sportliche Revanche kann bereits diesen Herbst in der Liga folgen!

"Cup-Aus gegen Ligakonkurrent

Zurich Lioness verliert den ersten Ernstkampf der neuen Saison gegen den UH Appenzell nach Penaltyschiessen und scheidet somit in der ersten Runde des Schweizer Cups aus.

Ein Penaltyschiessen ist bekanntlich immer auch eine gewisse Lotterie. So geschehen auch im Cup 32-Final, welcher erst im Penaltyschiessen entschieden wurde; nach acht Schützinnen waren es die Appenzellerinnen, welche den entscheidenden Penalty versenkten und die Löwinnen somit frühzeitig aus dem Cup warfen.

Das Spiel war insgesamt kein Leckerbissen, die beiden Teams neutralisierten sich überwiegend gegenseitig. Hatten im ersten Drittel die Löwinnen etwas die Überhand, so war das Spielgeschehen bis in die 70. Minute ausgeglichen (Verlängerungen dauern neu nicht mehr 5 sondern 10 Minuten). Den Zürcherinnen gelang es im ersten Drittel, ihre spielerische Überlegenheit in ein dünnes Polster zu verwandeln und gingen mit einem Tor Vorsprung in die erste Pause. Nach dem Ausgleich der Appenzellerinnen schafften die Zürcherinnen postwendend die erneute Führung. Die Appenzellerinnen vermochten ihren Rückstand im letzten Umgang jedoch in eine Führung zu verwandeln und so waren es die Zürcherinnen, welche vor Ablauf der regulären Spielzeit nochmals reagieren mussten. Der Ausgleich gelang, die Führung eigentlich auch – nur der Pfiff blieb aus, den Löwinnen wurde der womögliche Siegestreffer verwehrt. Die Verlängerung brachte nichts Zählbares und so kam es – wie bereits im vorletzten Aufeinandertreffen der beiden Teams – zum besagten Penaltyschiessen, dieses Mal mit dem besseren Ende für das Heimteam aus Appenzell.

Der erste Ernstkampf der neuen Spielzeit gibt dennoch nützliche Aufschlüsse für den weiteren Verlauf der Saisonvorbereitung. Die Zürcherinnen standen defensiv solide, in der Offensive waren sie aber oftmals zu harm- und planlos. Auch die Kaltblütigkeit vor dem Tor liessen sie zu oft vermissen. Dies sind Ansatzpunkte, an welchen bis zum Saisonstart noch gearbeitet werden muss. Dem Team kommt dabei sicherlich entgegen, dass es bis auf einige wenige personelle Änderungen grösstenteils zusammengeblieben ist."