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16.12.20171. Mannschaft

Mit viel Geknorze zum Sieg – Lioness gewinnt auswärts gegen Hot Shots Bronschhofen

Es war kein hochstehen des 1.Liga-Spiel, das Lioness und Bronschhofen den Zuschauern boten. Aber wie heisst es so schön: Am Schluss zählt das Resultat und das fiel verdient zugunsten des Gastteams aus.

Obwohl das Wichteln und die Adventszeit im vollem Gange war, hiess es mit dem Weihnachtsgeschenkeverteilen zu warten bis nach Matchende und von der ersten Sekunde an bereit zu sein. Dies gelang Lioness nur bedingt. Lioness spielte auf ungewohntem Terrain, war es doch diese Saison das erste Spiel auf Parkettboden. Der Ball holperte des Öfteren, die Pässe kamen im ersten Drittel kaum an, Stockschläge waren häufig und die Torhüterin griff auch noch daneben. So war es auch das Heimteam, dass bereits nach drei Minuten Spielzeit das erste Tor erzielte. Janine Frei konnte aber bereits knappe 40 Sekunden später wieder ausgleichen. Marina Hitz doppelte gleich nach. Aber auch Bronschhofen kam im ersten Drittel noch zu einem weiteren Tor, indem sie eine 2-Minutenstrafe zum Ausgleich nutzten.

Dementsprechend stand es 2:2 am Ende des ersten Drittels mit ausgeglichenen Torchancen auf beiden Seiten. Dies war so gar nicht im Sinne des Gastteams, wollte man doch von Beginn weg Druck auf den Gegner ausüben und den Match für sich entscheiden. Hinzu kam, dass man auch noch den verletzungsbedingten Ausfall von Nati Hansen beklagen musste (auf diesem Wege gute Besserung).

Nun galt es, im zweiten Drittel keine unnötigen Ballverluste in der Mittelzone zu generieren und den gegebenen Raum vor dem Tor gekonnt auszunutzen, um dieses «Geknorze» doch noch in einen Sieg umzuwandeln. Die Pausenrede der Trainer nütze. Das zweite Drittel war dann klar in den Händen der Löwinnen. Bronschhofen hatte jetzt weniger Abschüsse und keinen Torerfolg, Lioness hingegen konnte gleich dreimal skoren (Andrea Stübi und Doppeltorschützin Kati Eichenberger). Mit dem verdienten 5:2 ging es in die Pause.

Wie im ersten Drittel, war es erneut das Heimteam, das im dritten Drittel zuerst jubelte. Trotz beherztem Eingreifen der eingewechselten Torhüterin Debora Meier, fand ein missglückter Pass der Löwinnen den Weg ins Lionesstor. Erneut liess die Reaktion auf Seiten der Löwinnen aber nicht lange auf sich warten. Kati Eichenberger verwandelte einen Freistoss nur gerade eine Minute später. Das Spiel war nun lanciert mit Toren auf beiden Seiten. Die Gastgeber konnten drei weitere Male einschieben. Aber auch Lioness schoss zwei weitere Tore (Eva Zünti und Chrigä Steinlin), eines davon im Powerplay.

Im Endeffekt ein 8:6-Sieg mit einem nicht überragenden Auftritt der Löwinnen, insbesondere im ersten Drittel. «Hauptsache gewonnen», war dann auch das allgemeine Credo nach dem Spiel. Mit diesem Sieg hat Lioness aber gezeigt, dass man auch unter schwierigen Bedingungen gewinnt und nimmt das nötige Selbstvertrauen mit, für das kommende Duell gegen Nesslau am 7. Januar um 19:00 in der Hardau.