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27.11.20161. Mannschaft

Die Lioness Damen schiessen sich mit einem Kantersieg gegen Egg auf den 2. Platz der Hinrunde

Die Lioness Damen schiessen sich mit einem Kantersieg gegen Egg auf den 2. Platz der Hinrunde

Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder: die frühe Löwin trifft das Tor. Auswärts wartete am Sonntagmorgen der letzte Gegner der Hinrunde auf die Damen des 1. Teams der Lionessen – mit dem Aufsteiger Pfannenstiel Egg hatte man bislang noch wenig Kontakt, um weiterhin vorne mitspielen zu können, hiess es aber, dieses Spiel zu gewinnen und im Idealfall auch noch die Tordifferenz stärker auf Plus zu schalten.

Das erste Drittel begann zögerlich, beide Teams kamen dank jeweiligen Unkonzentriertheiten der gegnerischen Abwehr zu ersten Schüssen – so bewahrte Dagi Püntener im Tor der Löwinnen bereits kurz nach Anpfiff mit einer Parade im 1:0 vor dem frühen Rückstand. Gleichsam konnte es als Weckruf gesehen werden, die Löwinen drehten sukzessive auf, mit Erfolg: nacheinander fielen die Tore ein, zwei und drei in diesem ersten Drittel, mit einem souveränen 3 Tore Vorsprung ging es in die erste Drittelspause.

Was nach einem klaren Spiel aussah, wurde im zweiten Drittel noch einmal spannend. Während Lioness weiterhin Druck machte und deutlich mehr Ballbesitzt hatte, blieben die Spielerinnen aus Egg wachsam und versuchten es immer wieder mit schnellen Kontern. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung – die Löwinnen schienen es besonders im Back-Checking etwas zu leicht zu nehmen – wurde bestraft. 3:1. Der Gegentreffer stachelte an, und so konnten in diesem zweiten Drittel weitere 4 Treffer verbucht werden, einer davon in einem effizienten Überzahlspiel. Egg nutze aber einen schlechten Wechsel der Löwinnen geschickt aus und brachte den Ball schliesslich hinter die Linie des Lioness Tors: 2:7 nach dem zweiten Drittel und damit doch noch einmal ein Funken Hoffnung für das Heimteam für das letzte Drittel.

Kurz nach Anpfiff des letzten Spielabschnittes war aber klar, dass das Stadtzürcher Team die Platzherrinnen stellt – mit Passkombinationen übers ganze Feld liess man die Gegnerinnen und den Ball laufen. Etwa im drei-Minuten-Rhythmus wurde damit der Spielstand auf der Lioness-Seite nach oben korrigiert: 2:8, 2:9, 2:10, 2:11, 2:12, 2:13. Mit diesem hohen Schlussstand gewinnt Lioness Zürich souverän und verdient und schiebt sich durch das nun neu sehr positive Torverhältnis auf den zweiten Tabellenplatz.

Zusatznotiz: besonders hervorzuheben ist die Lioness-Knipserin Deborah Binkert, die sich so oft als Torschützin einschreiben konnte, dass das Zählen schwierig wurde. Dies wurde zusätzlich mit der Wahl zum Match MVP gewürdigt. Gratulation und Hipphipphurra, Debi!

Nächste Woche startet bereits dir Rückrunde mit dem Spiel gegen den UHC Zugerland; zuhause gilt es am Sonntagabend, die gute Form und die Torlaune erneut unter Beweis zu stellen.